Geht ihr trotz des Trainings feiern?

Wollt ihr in den Urlaub fahren und beim Entspannen den Abend mit einem schönen Cocktail genießen?

Aber ruiniert Alkohol eure Trainingserfolge?

War euer Muskelaufbau für die Katz?

Das erkläre ich euch in diesem Artikel!

 

Alkohol und seine Effekte

Alkohol - Effekte

Selbstverständlich berauscht Alkohol – Überraschung!

Aber er bringt auch einige andere Effekte mit sich, an die nicht immer gedacht wird.

Ich zeige euch, wie ihr euren Alkoholkonsum so optimieren könnt, dass ihr im Endeffekt eine Schadensbegrenzung herbeiführen könnt.

 

Kalorien

Was meistens leider nicht berücksichtigt wird, ist das hier:

Alkohol hat Kalorien!Alkohol hat Kalorien!

Und zwar hat er ca. 6 Kalorien.

Hier ein kleines Beispiel:

Wenn ihr 100 Milliliter Wodka trinkt, der 40% Alkohol beinhaltet. Dann wären das 40 mal 6 Kalorien, also 240 Kalorien auf 100 Milliliter Wodka.

Für euch bedeutet das:

Schaut, wenn man ganz unten bei der Energiebilanz anfängt, wie viel ihr trinken wollt.

Wie viel trinkt ihr im Schnitt, wenn ihr feiern geht?

Versucht einfach mal, es abzuschätzen.

Wenn ihr zum Beispiel Bier trinkt, das 5 % Alkohol beinhaltet und davon 0,5 Liter trinkt. Dann wären es 25 Alkoholeinheiten. 25 Alkoholeinheiten mal 6 Kalorien wären 150 Kalorien.

Das heißt wiederum:

Ihr könnt im Vorhinein einplanen, wie viele Kalorien ihr an einem Abend durch Alkohol zu euch nehmt.

 

Schlüsselwort: Kontrolle! Aber wie?

Es ist schwer, die genaue Alkoholmenge für einen Abend zu planen.

Man selber gibt jemandem ein Getränk aus. Ein anderer lädt einen wiederum zu einem neuen Getränk ein.Kontrolle durch Bewusstsein

Aber wie könnt ihr trotz vieler Ungewissheiten über eure Kalorienmenge durch Alkohol die Kontrolle behalten?

Wie könnt ihr euren Alkoholkonsum kontrollieren?

Bewusstheit!

Damit ihr euren Alkoholkonsum und damit die zugenommenen Kalorien kontrollieren könnt, müsst ihr bewusster trinken.

Macht euch bewusst, wie viele Kalorien ihr ungefähr mit einem Glas hinunterspült.

Diese Kalorien, die ihr durch alkoholische Getränke zu euch nehmt, müsst ihr ausgleichen.

Das tut ihr, indem ihr entweder am Tag vor dem Feiern oder am Tag darauf die in den Alkohol investierten Kalorien anpasst.

Deshalb verringert ihr an einem dieser beiden Tage eure Kalorien. Diese Kalorien solltet ihr aber nur in Kohlenhydraten verringern. Ihr solltet weder an essentiellen Fetten noch an wichtigen Proteinen sparen!

Wenn ihr an einem der beiden Tage euren Kohlenhydyratgehalt herunterfahrt und darauf achtet, dass eure Kalorienbilanz passt, könnt ihr die Kalorien des Alkohols ausgleichen.

Wie ihr die Kalorienhöhe eures Getränks ausrechnet, wisst ihr bereits! Eine Alkoholeinheit hat 6 Kalorien und schon habt ihr das Ergebnis parat!

 

Grundlage

Jeder kennt die berühmt berüchtigte Trinkgrundlage, die vor keiner Partynacht fehlen darf.

Passt ebenfalls darauf auf, dass sie auch bei euch nicht fehlt!Grundlage

Nehmt vor dem Feiern eine ordentliche Mahlzeit zu euch.

Aber sie ist mehr als nur eine gute Trinkgrundlage!

Sie schützt euch auch vor noch mehr Kalorien!

Wenn ihr nämlich unterwegs seid und Alkohol trinkt, regt dieser euer Hungergefühl an.

Dann schüttet euer Körper Insulin aus, ihr bekommt Hunger und vielleicht sogar ganz extrem:

Ihr bekommt eine „Fressattacke“.

Da ihr aber bereits vorher eine Mahlzeit zu euch genommen hattet, könnt ihr diesem stimulierten Hungergefühl leichter widerstehen.

Und damit ihr eure Kalorienbilanz nicht aus eurem Ernährungsplan befördert, sollte eure Trinkgrundlage nicht zwangsläufig aus der nächstbesten Dönerbude stammen.

Ihr geht wie folgt vor:Kartoffeln

Um keinen Fressattacken zu erliegen und eine gute Trinkgrundlage zu haben, esst ihr vor dem Weggehen eine Mahlzeit innerhalb eures Ernährungsplanes.

Wenn ihr wieder nach Hause kommt, solltet ihr nicht jede Menge Süßigkeiten in der Wohnung parat liegen haben. Auch wenn ihr dem Hunger dank der Grundlagenmahlzeit widerstehen könnt, ist er doch da. Deshalb solltet ihr euch vor dem Ausgehen für eure Rückkehr eine Mahlzeit vorbereiten, die gesünder ist.

Besonders gut eignen sich Nahrungsmittel wie Kartoffeln oder Essiggurken. Die Essiggurken bringen nämlich auch euren Elektrolythaushalt wieder in Schwung. Vollkornbrot und Vollkornnudeln eignen sich ebenfalls gut, da sie noch etwas Alkohol „aufsaugen“.

Dann ist der Kater am nächsten Morgen weniger schlimm.

 

 

Gut angelegtes Geld

Hochwertiger Alkohol ist teuer.

Aber der Kauf lohnt sich!

Es macht auf jeden Fall einen Unterschied, ob ihr beispielsweise einen super günstigen Billigwodka trinkt, oder einen teureren mit einer besseren Qualität.

Während des Konsums ist einem die Marke eigentlich egal, solange es schmeckt. Aber am nächsten Morgen kommt die Rechnung.Gut angelegtes Geld

Günstigere Alkohole wurden meistens weniger häufig destilliert, als es bei teuren der Fall ist. Somit enthalten sie mehr Fuselalkohole, von denen angenommen wird, dass sie im Körper zu Giftstoffen abgebaut werden, die den Körper zum Beispiel in Organen wie dem Herzen, der Leber, etc. belasten. Sie spielen deshalb für die Verträglichkeit alkoholischer Getränke eine entscheidende Rolle.

Je günstiger, desto mehr Fuselalkohole, desto stärker der Kater.

Oder sagt euch zum Beispiel: Lieber seltener Alkohol trinken, aber dafür guten!

Das ist allgemein eine gute Regel!

Kauft euch lieber ein teures, schönes Hemd, als fünf billige.

Holt euch lieber ein Produkt mit einer guten Qualität, als 10 mit einer schlechten.

Von dem qualitativ hochwertigen Produkt habt ihr länger gut. Beispielsweise ist das hochwertige Hemd angenehmer zu tragen und der Stoff geht nicht so schnell kaputt.

So bekommt ihr wiederum vom guten Alkohol keinen so schlimmen Kater, wie von dem schlechteren.

Lieber selten, dafür aber mit Qualität.

Und ein weiterer Tipp: Trinkt schlichte Drinks.

Mischt eure Drinks nicht mit zu vielen anderen Getränken oder Zutaten.

Wenn ihr Drinks meidet, die mit Sahne oder Zucker gemischt werden, oder euch von Soft Drinks fernhaltet, spart ihr Kalorien.

Trinkt eher einfach gehaltene Drinks ohne viele weitere Zusätze wie einen Martini.

So seid ihr trotz Partynacht am nächsten Morgen wieder fit und spart im Endeffekt.

Ihr könnt nämlich wieder produktiv sein. Damit seid ihr unterm Strich bessergestellt, da ihr an dem Samstag eventuell noch wirtschaften könnt. Und wenn es das nicht ist, könnt ihr euch lernen oder weiterbilden, anstatt ans Bett gefesselt zu sein.

 

Aminosäuren

Wenn ihr Alkohol trinkt, sollten die Aminosäuren nicht fehlen.Aminosäuren - unterstützt euren Körper

Warum?

Der Alkoholkonsum beeinträchtigt eure Muskelregeneration.

Nachdem ihr feiern wart, schlaft ihr in den Tag meistens sehr lange hinein.

Und dann hat die Muskulatur keinerlei Nährstoffe, um sich währenddessen regenerieren zu können.

Dann gelangt ihr nicht so schnell in einen katabolen Zustand.

Und normalerweise wäre das kein Problem. Aber da der Körper noch mit dem Alkoholabbau beschäftigt ist, solltet ihr euren Körper unterstützen.

Diese Unterstützung findet ihr hier.

 

Long story short:

Esst vor der Party eine saubere Mahlzeit und bereitet eine für eure Rückkehr vor.

So entgeht ihr Heißhungerattacken.

Bevorzugt hochwertigen Alkohol, um das Katerrisiko zu verringern.

Nicht mischen! Spart Kalorien und verringert euer Katerrisiko, indem ihr bei einer Alkoholsorte bleibt.

Unterstützt euren Körper mit Aminosäuren, damit ihr euch vom Alkohol schnell erholt.

Kein Kreuzheben, keine Kniebeugen, kein Beintraining - geht joggen

Und was darf natürlich nicht fehlen? Wasser!

Alkohol wirkt stark entwässert. Ihr dürft nicht dehydrieren, das würde euren Kater nur fördern.

Ganz wichtig:

Trainiert am nächsten Tag keine Beine und macht weder Kreuzheben noch Kniebeugen. Diese Übungen belasten eure Wirbelsäure. Eure Bandscheiben sind wegen der entwässernden Wirkung des Alkohols etwas dehydriert. Ihnen fehlt Wasser, weshalb sie durch Übungen stärker strapaziert werden würden.

Was ihr aber machen könnt ist dies:

Trinkt morgens viel Wasser, gerne mit Zitrone und Ingwer. Außerdem könnt ihr eine kleine Runde joggen, um den Alkohol auszuschwitzen.

Prost! Ohne schlechtes Gewissen!

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